„Ghee ist besser als Gold“ – ein altes indisches Sprichwort
In Indien wird Ghee nicht umsonst als flüssiges Gold bezeichnet. Es ist Nahrungsmittel, Heilmittel und Pflegeprodukt in einem – und ein wunderbares Beispiel dafür, wie viel Weisheit in einer jahrtausendealten Tradition steckt.
Als ich zum ersten Mal in Indien war, bei einer großen Ayurveda-Kur, einer sogenannten Panchakarma-Kur, hätte ich nicht gedacht, dass ausgerechnet eine Nasenbehandlung mein Gesicht verändern würde. Ich bekam dort Nasenbehandlungen mit Ghee – ja, richtig gelesen: mit geklärter Butter. Diese Behandlung nennt sich Nasya, und sie hat mich bis heute nicht mehr losgelassen.
Nasya ist eine der fünf klassischen Reinigungstherapien der Ayurveda Kur (Panchakarmakur) und gilt im Ayurveda als das Tor zum Kopf. Über die Nase, so die ayurvedische Lehre, steht unser Körper in direkter Verbindung mit dem Gehirn und dem zentralen Nervensystem. Bei der Nasya-Behandlung werden einige Tropfen warmes, reines, geklärtes Ghee (manchmal auch mit Kräutern angereichert) in die Nasenlöcher geträufelt, während gleichzeitig Kopf, Nacken, Schultern und Gesicht sanft massiert werden. Das Ghee zieht dabei tief in die Nasennebenhöhlen ein und soll dort seine wohltuende Wirkung entfalten.
Der ayurvedischen Tradition nach befreit Nasya die Nasennebenhöhlen, lockert festsitzenden Schleim und sorgt für freieres Durchatmen. Kopf und Gesicht sollen dadurch besser durchblutet und die Sinne – Sehen, Hören, Riechen, Schmecken – geschärft werden. Auch der Geist soll klarer werden: Viele beschreiben nach einer Nasya-Behandlung ein Gefühl innerer Ruhe und mentaler Leichtigkeit. Und dann war da noch dieser wunderschöne Nebeneffekt, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
Nach meiner Kur bemerkte ich etwas Erstaunliches: Die tiefen Falten oberhalb meiner Augenbrauen hatten sich völlig geglättet. Auch rund um meine Augen legten sich die tiefen Fältchen. Keine Spritze, kein Eingriff – nur Ghee, angewendet mit einer jahrtausendealten Technik. Es fühlt sich fast an wie ein kleines Wunder, ist aber eigentlich ganz logisch, wenn man versteht, wie Panchakarma auf das gesamte Gewebe wirkt.
Bei einer Ayurveda-Kur wird nämlich das gesamte Hautgewebe gereinigt – von innen nach außen. Stoffwechselschlacken und Ablagerungen, die sich über Jahre im Bindegewebe festgesetzt haben, werden gelöst und ausgeleitet. Genau deshalb verabschieden sich bei einer solchen Kur oft auch hartnäckige Dellen an Beinen oder Oberarmen. Es ist derselbe Mechanismus wie bei den Falten im Gesicht: Ein gereinigtes, gut durchblutetes Gewebe zeigt sich einfach glatter und straffer – egal ob an der Stirn oder am Oberschenkel. Wie schön, dass es Ayurveda gibt!
Wenn man einmal die Wirkung von Ghee am eigenen Körper erlebt hat, will man mehr darüber wissen. Und tatsächlich hat Ghee im ayurvedischen Alltag weit mehr zu bieten als die Nasya-Anwendung.
Ghee ist in der ayurvedischen Küche ein Grundnahrungsmittel. Da bei der Herstellung Wasser und Milcheiweiß entfernt werden, verträgt Ghee sehr hohe Temperaturen, ohne zu verbrennen oder zu rauchen – ideal also zum Braten, Anbraten von Gewürzen oder für Currys. Geschmacklich ist Ghee milder, feiner und leicht nussig im Vergleich zu Butter, mit einem runden, warmen Aroma, das Gerichten eine besondere Tiefe verleiht. Im Ayurveda gilt Ghee zudem als sattvisch – als besonders reines, nährendes Lebensmittel, das Verdauung und Nährstoffaufnahme unterstützen soll.
Nein – Ghee wird aus Butter hergestellt und ist damit ein tierisches Produkt. Wer vegan lebt, findet mittlerweile pflanzliche Alternativen, die geschmacklich in eine ähnliche Richtung gehen, auch wenn sie die ayurvedischen Eigenschaften von echtem Ghee nicht eins zu eins ersetzen.
Klassisch wird Butter langsam bei niedriger Hitze geschmolzen und geköchelt, bis Wasser verdampft und sich die Milchfeststoffe absetzen. Übrig bleibt reines, goldklares Butterfett – das Ghee. Durch dieses Verfahren wird Ghee sehr lange haltbar, auch ohne Kühlung. Besonders spannend: In Mumbai wird Ghee traditionell oft nicht aus Sahne, sondern aus Joghurt hergestellt. Der Joghurt wird zunächst zu Butter gebuttert (der sogenannte Bilona-Prozess) und diese Butter anschließend geklärt. Das Ergebnis ist ein besonders aromatisches Ghee mit einem feinen, leicht säuerlichen Unterton. Du möchtest Ghee selbst herstellen? Hier findest du mein Rezept für selbstgemachtes Ghee.
Ghee wird im Ayurveda längst nicht nur gegessen. Hier ein paar Anwendungen, die ich selbst schätzen gelernt habe:
Abends mit dem kleinen Finger einen kleinen Tropfen Ghee vorsichtig ins seitliche Auge geben – über Nacht soll es das Auge klären und erfrischen. Achte darauf, dass dein Ghee rein ist, ohne Rückstände vom Kochen.
Ein paar Tropfen Ghee in den Nabel geben. Der Nabel gilt im Ayurveda als zentraler Energiepunkt, von dem aus zahlreiche Nadis (Energiebahnen) ausgehen.
Eine sanfte Fußmassage mit warmem Ghee soll überschüssige Hitze aus dem Körper leiten – besonders wohltuend bei Hitzewallungen in den Wechseljahren und wenn abends die Gedanken einfach nicht zur Ruhe kommen wollen. Viele berichten, dass sie danach deutlich besser einschlafen.
Als Ergänzung sanftes Kreisen mit Ghee an Schläfen, Fontanelle und Nabel löst Spannungen im Kopf und hat eine kühlende und beruhigende Wirkung.
Ganz einfach: über Nacht eine dünne Schicht Ghee unter die Augen auftragen. Probiere es selbst aus und mach deine eigenen Erfahrungen!
Von Herzen,
Verena

Hinweis: Dieser Beitrag stellt traditionelles ayurvedisches Wissen sowie allgemeine Ernährungsinformationen vor und ersetzt keine individuelle medizinische oder ernährungswissenschaftliche Beratung.
Sie ist klein, unscheinbar und grün – und doch gehört die Mungbohne (Sanskrit: Mudga) im Ayurveda zu den am höchsten geschätzten Nahrungsmitteln überhaupt. Während Linsen, Kichererbsen und Bohnen in vielen Küchen der Welt eine wichtige Rolle spielen, nimmt die Mungbohne im Ayurveda eine ganz besondere Stellung ein: Sie gilt als das bekömmlichste und ausgleichendste aller Hülsenfrüchte und wird deshalb sowohl im Alltag als auch in Reinigungskuren eingesetzt. Grund genug, ihr einen eigenen Newsletter-Beitrag zu widmen.
Mungbohnen werden auf dem indischen Subkontinent seit über 4.000 Jahren angebaut und sind seit den frühesten ayurvedischen Schriften fester Bestandteil der Heilkunde. Sie zählen zu den sattvischen Lebensmitteln – also zu jenen Nahrungsmitteln, die Klarheit, Leichtigkeit und inneres Gleichgewicht fördern sollen, ohne den Geist zu träge oder zu unruhig zu machen. Genau deshalb finden Mungbohnen traditionell auch in Klöstern, während spiritueller Praxis und in ayurvedischen Fastenkuren Verwendung. Ihr bekanntestes Gericht, das Kitchari – ein sanft gewürzter Eintopf aus Mungbohnen und Reis – gilt bis heute als das ayurvedische Reinigungs- und Heilgericht schlechthin und wird Menschen jeden Alters, vom Kleinkind bis zur genesenden Person, empfohlen.
Nach ayurvedischer Einteilung gelten Mungbohnen als leicht, trocken und süß-adstringierend im Geschmack, mit einer kühlenden Wirkung auf den Körper. Diese Kombination macht sie zu einem der wenigen Lebensmittel, die als tridoshisch gelten – das heißt, sie bringen alle drei Bioenergien (Vata, Pitta Kapha), folglich alle 5 Elemente im Körper gleichermaßen ins Gleichgewicht, statt nur eines zu befrieden. Das erklärt, warum Mungbohnen praktisch jedem Konstitutionstyp empfohlen werden.
Besonders hervorgehoben wird ihre außergewöhnlich leichte Verdaulichkeit: Anders als viele andere Hülsenfrüchte belasten Mungbohnen das Verdauungsfeuer (Agni) kaum und führen nur selten zu Blähungen oder Schwere im Bauch – vorausgesetzt, sie werden gut gekocht und mit verdauungsfördernden Gewürzen wie Kreuzkümmel, Ingwer oder Asafoetida zubereitet. Genau diese sanfte Verdaulichkeit ist der Grund, warum sie auch bei geschwächter Verdauung, nach Krankheit oder in der Rekonvaleszenz eine zentrale Rolle spielen.
Im Ayurveda gelten Mungbohnen als eines der wirksamsten Lebensmittel zur inneren Reinigung. Man schreibt ihnen die Fähigkeit zu, Ama – im ayurvedischen Verständnis unverdaute Stoffwechselrückstände, die sich im Gewebe ablagern und langfristig Beschwerden begünstigen sollen – zu binden und über die Verdauung auszuleiten. Deshalb sind Mungbohnen die Basis klassischer Entschlackungs- und Mono-Diäten: Über mehrere Tage wird fast ausschließlich das erwähnte Kitchari gegessen, oft in Kombination mit Ruhe, warmen Speisen und wenig Reizen von außen. Diese Form der sanften Entschlackung soll den Verdauungstrakt entlasten, ohne den Körper wie strenges Fasten zu schwächen – ein wichtiger Unterschied zu vielen modernen Detox-Ansätzen.
Auch ernährungsphysiologisch können sich Mungbohnen sehen lassen. Getrocknete Mungbohnen enthalten etwa 24 g Eiweiß pro 100 g – gekocht, wenn sie Wasser aufgenommen haben, sind es rund 7–8 g pro 100 g. Zum Vergleich: Hähnchenbrust liefert roh etwa 31 g, Rindfleisch etwa 26 g Eiweiß pro 100 g. Auf den ersten Blick liegt Fleisch also vorn – bezogen auf die tatsächlich aufgenommene Menge über eine ganze Mahlzeit hinweg (größere Portionen, kombiniert mit Getreide) liefern Mungbohnen jedoch eine beachtliche und, kombiniert mit Reis oder anderem Getreide, sogar vollständige Aminosäurenversorgung. Der große Vorteil gegenüber Fleisch: Mungbohnen bringen dabei reichlich Ballaststoffe, komplexe Kohlenhydrate, Folsäure, Eisen, Magnesium und Kalium mit, enthalten kein Cholesterin und belasten – ayurvedisch wie ernährungswissenschaftlich betrachtet – die Verdauung deutlich weniger als schwerere tierische Eiweißquellen. Für eine pflanzenbetonte oder vegane Ernährung sind sie damit eine der wertvollsten Proteinquellen überhaupt.
Die kulinarische Bandbreite der Mungbohne ist erstaunlich. In ihrer klassischsten Form begegnet sie uns als sämige, warme Mungbohnensuppe oder eben als Kitchari – ein Gericht, das in ayurvedischen Küchen täglich zubereitet wird. Doch die Mungbohne hat sich längst auch in der modernen, internationalen Küche etabliert: Anstelle von Kichererbsen lässt sich aus gekochten Mungbohnen ein cremiger, leicht süßlicher Hummus zaubern. Vermischt mit Gemüse, Kräutern und Gewürzen ergeben sie saftige Gemüse-Munglaibchen, die als Bratlinge oder Burger-Patties eine wunderbare Fleischalternative sind. Aus dem Mehl der Mungbohne lassen sich zudem würzige, glutenfreie Fladenbrote backen – herzhaft, nussig im Geschmack und optimal für alle, die auf Gluten verzichten möchten.
Besonders überraschend: In Indien wird Mungbohnenmehl sogar zum Backen von Torten und Kuchen verwendet – anstelle von Weizenmehl entsteht so ein feuchter, proteinreicher Teig, der klassischen Süßspeisen wie dem Moong Dal Halwa zugrunde liegt. Diese Vielseitigkeit zeigt, wie wandelbar die kleine grüne Bohne tatsächlich ist – von der einfachen Hausmannskost bis zur raffinierten Patisserie.
Zutaten (für ca. 4 Portionen): 250 g gekochte grüne Mungbohnen (aus ca. 100 g getrockneten Bohnen), 2 EL Tahin (Sesampaste), Saft einer halben Zitrone, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Olivenöl, ½ TL gemahlener Kreuzkümmel, eine Prise Asafoetida (Hing), Salz nach Geschmack, etwas Wasser zum Verdünnen.
Zubereitung: Die gekochten, gut abgetropften Mungbohnen mit Tahin, Zitronensaft, Knoblauch, Olivenöl und Gewürzen in einen Mixer geben und fein pürieren. Nach und nach etwas Wasser hinzufügen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit Salz abschmecken, in eine Schale füllen und mit einem Schuss Olivenöl sowie etwas Kreuzkümmel garnieren. Passt hervorragend zu Fladenbrot oder frischem Gemüse.
Zutaten (für 6–8 Fladen): 200 g Mungbohnenmehl (oder fein gemahlene, geschälte Mungbohnen), 250 ml Wasser, 1 kleine Zwiebel (fein gehackt), 1 kleine Chili (fein gehackt, optional), ½ TL Kurkuma, ½ TL Kreuzkümmel, Salz nach Geschmack, etwas Ghee oder Öl zum Backen.
Zubereitung: Das Mehl mit Wasser zu einem glatten, dünnflüssigen Teig verrühren und 15–20 Minuten quellen lassen. Zwiebel, Chili und Gewürze unterrühren. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, leicht einölen und den Teig portionsweise dünn ausgießen, sodass ein flacher Fladen entsteht. Von beiden Seiten goldbraun backen, bis die Ränder knusprig sind. Warm servieren – ideal zu Chutneys, Joghurt oder als Beilage zum Mungeintopf.
Zutaten (für 4 Portionen): 150 g grüne Mungbohnen (über Nacht eingeweicht), 100 g Basmatireis, 1 EL Ghee, 1 TL Kreuzkümmelsamen, 1 TL Senfkörner, ½ TL Kurkuma, ein daumengroßes Stück Ingwer (fein gerieben), eine Prise Asafoetida, nach Belieben Gemüse der Saison (z. B. Karotten, Zucchini, Blattgemüse), 1 Liter Wasser, Salz nach Geschmack, frischer Koriander zum Garnieren.
Zubereitung: Ghee in einem Topf erhitzen und Kreuzkümmel- sowie Senfkörner darin anrösten, bis sie zu duften beginnen. Ingwer und Asafoetida kurz mitrösten, dann Kurkuma zugeben. Abgetropfte Mungbohnen und Reis dazugeben und kurz mitschwenken, damit sie sich mit den Gewürzen verbinden. Mit Wasser aufgießen, aufkochen und bei niedriger Hitze etwa 30–40 Minuten köcheln lassen, bis Bohnen und Reis weich und cremig sind. Nach Bedarf Gemüse in den letzten 10–15 Minuten der Garzeit hinzufügen. Mit Salz abschmecken und mit frischem Koriander bestreut servieren. Dieser wärmende, leicht verdauliche Eintopf gilt im Ayurveda als ideales Gericht zur sanften täglichen Nährung und Reinigung zugleich.
Damit die Mungbohne im Alltag ankommt, braucht es vor allem eines: gute Qualität, die verlässlich weich kocht. Wir haben deshalb Bio-Mungbohnen in unser Sortiment aufgenommen — ganze grüne Bohnen mit Schale, aus kontrolliert biologischem Anbau, ohne Zusätze. Sie sind die Basis für alle drei Rezepte in diesem Beitrag: für den Eintopf ebenso wie für Hummus und Fladen.
Wenn du dir das Abmessen der Einzelgewürze sparen möchtest, findest du bei uns auch die fertige Gewürzmischung Bio Mungsoup Spice — ein Teelöffel davon ersetzt die Gewürze im Kitchari-Rezept.
Die Mungbohne vereint, was im Ayurveda als besonders wertvoll gilt: Sie nährt, ohne zu belasten, sie reinigt, ohne zu schwächen, und sie lässt sich – von der klassischen Suppe bis zu Hummus, Fladenbrot oder sogar Kuchen – auf unzählige Arten in den Alltag integrieren. Wer seiner Verdauung, seinem Energiehaushalt und seinem Körper etwas Gutes tun möchte, findet in dieser kleinen grünen Bohne einen erstaunlich vielseitigen Verbündeten.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt traditionelles ayurvedisches Wissen sowie allgemeine Ernährungsinformationen vor und ersetzt keine individuelle medizinische oder ernährungswissenschaftliche Beratung.
Fühlst du dich oft erschöpft, schlapp oder anfällig für Erkältungen? Dann ist es Zeit, dein Immunsystem bewusst zu unterstützen. Im Ayurveda wissen wir: Ein starkes Immunsystem beginnt im Darm, bei der Verdauung und mit den richtigen Ritualen im Alltag.
Deshalb haben wir für dich drei einfache Rezepte zusammengestellt, die deine Abwehrkräfte stärken: zwei wohltuende Säfte und ein wärmender Tee. Sie bringen deinen Körper ins Gleichgewicht und geben dir Energie von innen heraus.
Die Rezepte helfen dir:
Probiere diese einfachen ayurvedischen Rezepte aus und spüre selbst, wie sie dein Immunsystem stärken. Kleine Rituale wie diese können im Alltag einen großen Unterschied für dein Wohlbefinden machen.

Diese Immunity-Shots sind besonders wirksam bei Erkältung, Husten und verstopfter Nase. Tulsi-Basilikum gilt im Ayurveda als heilige Pflanze mit adaptogenen Eigenschaften - es hilft deinem Körper, sich an Stress anzupassen. Ingwer wärmt von innen und regt die Durchblutung an, während Schwarzer Pfeffer die Bioverfügbarkeit der anderen Inhaltsstoffe erhöht.
Der rohe Honig wirkt antibakteriell, während Knoblauch natürliche antivirale Eigenschaften besitzt.

Dieser wärmende Tee ist perfekt für die kalte Jahreszeit und unterstützt deine Verdauung. Fenchelsamen beruhigen den Magen und fördern die Nährstoffaufnahme. Koriandersamen wirken entgiftend.

Dieser Saft vereint drei immunstärkende Ayurveda-Superfoods: Karotten, voll Beta-Carotin, das dein Immunsystem stärkt. Rote Bete, die deine Durchblutung ankurbelt und entzündungshemmend wirkt. Und Granatapfelkerne, die deine Zellen mit wertvollen Antioxidantien schützen.
Der zugesetzte Kurkuma verstärkt die entzündungshemmende Wirkung und unterstützt die Leber bei der Entgiftung.
Diese drei ayurvedischen Rezepte bieten dir einen sanften und natürlichen Weg, dein Immunsystem zu stärken. Integriere sie in deine tägliche Routine und spüre, wie sich dein Wohlbefinden verbessert.
Denk daran: Ayurveda wirkt ganzheitlich und braucht Zeit. Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du diese Hausmittel regelmäßig anwendest und auf eine ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Schlaf achtest.
Wenn dein Immunsystem nach einer Krankheit Unterstützung braucht, kann eine ganzheitliche Ayurveda-Beratung helfen, es wieder in Balance zu bringen.
Wenn du wissen möchtest, wie eine Ayurveda-Beratung abläuft und welche Themen wir dabei gemeinsam anschauen, findest du hier alle Infos dazu.
Möchtest du deine Immunkraft und Verdauung wieder auf Vordermann bringen? Die Ayurveda Immunsystem Kur bietet dir einfache, bewährte Wege, um deinen Körper ganzheitlich zu stärken.

Unterstütze dein Immunsystem auf natürliche Weise mit unseren speziell ausgewählten Ayurveda-Produkten. Alle Tees und Heilkräuter wurden sorgfältig zusammengestellt, um deine Abwehrkräfte zu fördern, deine Verdauung zu stärken und dein Wohlbefinden zu steigern.
Wie sieht dein Morgen aus? Hektik, ein schneller Kaffee und dann zur Arbeit hetzen? Laut Ayurveda kann die Art und Weise, wie du deinen Morgen gestaltest, deinen gesamten Tag beeinflussen. Wenn du dir Zeit für eine wohltuende Morgenroutine nimmst, kannst du nicht nur dein Energielevel steigern, sondern auch mehr innere Balance und Wohlbefinden schaffen.
In diesem Blogpost erfährst du, wie du mit ayurvedischen Morgenritualen bewusst in den Tag startest und dabei Kraft tankst. Außerdem haben wir drei einfache und leckere ayurvedische Frühstücksrezepte für dich, die dir einen perfekten Start in den Tag ermöglichen!
Ayurveda betrachtet den Morgen als einen besonders sensiblen Zeitpunkt, an dem Körper und Geist noch ausgeruht und empfänglich für neue Impulse sind. Eine tägliche Morgenroutine balanciert die 5 Elemente in deinem Körper, stärkt dein Verdauungsfeuer (Agni) und schenkt dir körperliche sowie mentale Klarheit.
Eine gute Verdauung ist zentral im Ayurveda, weil sie deinen Stoffwechsel, deine Verdauung und dein allgemeines Wohlbefinden beeinflusst. Eine regelmäßige Routine hilft dabei, störende Giftstoffe (Ama) abzubauen und den Körper mit neuer Energie zu versorgen.
Jetzt fragst du dich bestimmt, wie so eine ayurvedische Morgenroutine aussieht, oder?

Gleich nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser zu trinken, ist ein super einfacher und effektiver Trick, um gesund in den Tag zu starten. Es bringt deine Verdauung in Schwung, hilft deinem Körper, Schadstoffe loszuwerden, und pusht den Stoffwechsel. Perfekt, um dich frisch und voller Energie zu fühlen!
Durch das Reinigen der Zunge entfernst du Beläge (Ama), die sich über Nacht ansammeln, und förderst einen frischen Atem. Zusätzlich unterstützt die Zungenreinigung die Mundhygiene, beugt unangenehmen Gerüchen vor und kann sogar das Geschmacksempfinden verbessern. Unseren hochwertigen Zungenschaber aus antibakteriellem Kupfer, findest du hier im Shop.
Schon 5–10 Minuten Meditation oder ein kurzer Moment, in dem du bewusst darüber nachdenkst, was dein Ziel für den Tag ist, können dir mehr Fokus und Klarheit schenken. Dabei hilft es, tief durchzuatmen und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Egal, ob es darum geht, eine Aufgabe produktiv zu erledigen oder einfach achtsamer durch den Tag zu gehen – diese kleine Auszeit kann deinen Tag positiv beeinflussen.
Bewegungen wie Sonnengrüße helfen, den Kreislauf in Schwung zu bringen, Verspannungen zu lösen und den Körper sanft zu aktivieren. Durch die Kombination aus fließenden Bewegungen und bewusster Atmung förderst du nicht nur die Durchblutung, sondern auch die Flexibilität und Entspannung deines gesamten Körpers.
Im Ayurveda spielt das Frühstück eine entscheidende Rolle, da es den Grundstein für einen erfolgreichen Tag legt. Es sollte nährstoffreich, leicht verdaulich und an die jeweilige Jahreszeit angepasst sein.

Damit du gut in den Tag startest und voller Energie durch den Morgen kommst, haben wir hier drei außergewöhnliche und trotzdem einfache ayurvedische Rezepte für dich zusammengestellt. Sie sind nicht nur schnell zubereitet, sondern bringen auch Balance und Wohlbefinden in deinen Alltag. Freu dich auf köstliche, gesunde Ideen, die deinem Körper und Geist guttun!

Falls du noch ein wenig Zeit übrig hast, kann ich dir das nächste Rezept auch wärmstens empfehlen:

Ayurvedische Morgenrituale bringen nicht nur Klarheit und Energie in deinen Start in den Tag, sondern unterstützen dich auch dabei, langfristig gesünder und zufriedener zu leben. Probier es aus und finde heraus, wie viel besser du dich fühlen kannst!
Willst du noch mehr über Ayurveda erfahren? Hol dir weitere Rezeptideen, Tipps und Tricks für dein Wohlbefinden auf unserer Website.
Dein Morgen gehört dir – starte ihn mit Ayurveda! 💛
"Falls dir die Wahl zwischen einem Kilo Gold oder einem Kilo Ghee angeboten wird, entscheide dich für das Ghee. Ghee ist die wertvollste Substanz, die wir im Ayurveda kennen."
Dr. Pankaj Naram
Ghee, auch bekannt als geklärte Butter, ist ein wahres Wundermittel in der ayurvedischen Küche. Es ist nicht nur laktosefrei und leicht verdaulich, sondern unterstützt auch deine Verdauungskraft (Agni) und hilft deinem Körper, Nährstoffe besser aufzunehmen.
Statt Ghee im Laden zu kaufen, kannst du es ganz einfach selbst herstellen – mit nur einer Zutat und minimalem Aufwand. Frisches, selbstgemachtes Ghee schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch frei von Zusatzstoffen und industrieller Verarbeitung.
Lass uns gemeinsam dein eigenes Ghee selber machen!
natürlich - vegetarisch - laktosefrei
Ghee, auch bekannt als geklärte Butter, eignet sich hervorragend für alle Konstitutionstypen. Es dient nicht nur als Koch- und Backfett, sondern kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Im Ayurveda wird Ghee zudem als Heilmittel geschätzt, das die Verdauungskraft positiv beeinflusst.
Ghee fördert nicht nur den Transport und die Aufnahme von Nährstoffen in Lebensmitteln, sondern das goldgelbe Ghee übt auch eine kühlende (entzündungshemmende) Wirkung auf deinen Körper aus.
Im Ayurveda ist Ghee ein wesentlicher Bestandteil der 3–4 Wochen dauernden Reinigungskur, bekannt als Panchkarma. Zu Beginn dieser Kur wird Ghee in kleinen Mengen sowohl morgens als auch abends eingenommen. Dies dient dazu, Giftstoffe effektiv aus dem gesamten Gewebe zu lösen. Im Rahmen der Kur finden auch tägliche Kopfbehandlungen statt, bekannt als Shirodhara, bei denen Ghee verwendet wird, um für einen kühlen Kopf und einen klaren Geist zu sorgen.
Ghee bietet eine so breite und vielfältige Palette an Anwendungsmöglichkeiten, dass wir dir einige Hausmittel näherbringen möchten.
Doch zu Beginn zeigen wir dir, wie du das Ghee selbst herstellen kannst.
1. Butter langsam erhitzen
Gib die Butter in einen mittelgroßen Topf und lasse sie bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen.
2. Blasenbildung beobachten
Sobald die Butter geschmolzen ist, beginnt sie zu schäumen und Blasen zu bilden. Das ist das Wasser, das verdampft.
3. Milchbestandteile trennen lassen
Nach ca. 15–20 Minuten setzt sich das Eiweiß am Boden ab und das Fett wird klar und goldgelb. Jetzt ist dein Ghee fast fertig!
4. Ghee filtern
Nimm den Topf vom Herd und gieße das Ghee durch ein feines Sieb mit einem Baumwoll- oder Kaffeefilter in ein sauberes Glas.
5. Abkühlen lassen & lagern
Lasse das Ghee abkühlen, bevor du das Glas verschließt. Lagere es an einem dunklen Ort – es bleibt monatelang haltbar.
Erhitzt du die Butter nicht lange genug, kann dein Ghee schneller ranzig werden. Kochst du es hingegen zu lange mit zu hoher Hitze, besteht die Gefahr, dass es anbrennt. Das Geheimnis perfekt geklärten Ghees liegt in der richtigen Balance: Achte auf eine sanfte goldbraune Farbe und den charakteristischen Duft – so entfaltet dein Ghee sein volles Aroma und bleibt lange haltbar.
Bei auftretenden Kopfschmerzen besonders im Schläfenbereich und in der Kopfmitte hilft dir das Ghee dabei, die Hitze zu reduzieren.
Fülle Ghee in eine 10ml Pipettenflasche ein. Das Ghee muss beim Einfüllen lauwarm und flüssig sein.
Lege dich flach auf den Rücken auf deine Couch. Platziere anschließend ein Kissen oder eine Nackenrolle unter deinem Nacken, um den Kopf sanft nach hinten zu neigen. Verwende nun die Pipette, um vorsichtig Ghee in das linke Nasenloch zu träufeln. Halte dabei das rechte Nasenloch zu und ziehe das Ghee mit einem tiefen Atemzug hoch in den Stirnbereich. Wenn du es richtig gemacht hast, gelangt kein Ghee in den Rachen. Das Gleiche machst du dann mit dem anderen Nasenloch. Bleib noch für 1-2 Minuten mit dem überstreckten Kopf liegen und setz dich dann auf. Falls etwas Ghee in deinen Rachen gelangt ist, kannst du mit etwas Kräutertee oder warmem Wasser gurgeln.
Diese Anwendung kannst du am Morgen oder bei Bedarf und starken Kopfschmerzen zwischendurch durchführen.
Für diese Behandlung wird ebenso Ghee in die Nase geträufelt, ähnlich wie bei der Anleitung für Kopfschmerzen und Migräne. Diese Methode kannst du anfangs täglich anwenden.
Wenn du unterhalb der Augen ein sehr feines, trockenes und faltiges Gewebe hast, kannst du Ghee über Nacht auftragen. Das Ghee nährt diese Region und versorgt es mit Feuchtigkeit und Spannkraft. Da der Geruch des Ghee nicht jeder Person zusagt, kannst du etwas ätherisches Öl unter die Nase tropfen, um den Geruch des Ghees zu neutralisieren.
Vor dem Zubettgehen, bereite dir eine Golden Milk (Kurkuma Latte) zu und verfeinere diese mit einem Teelöffel Ghee. Das Ghee beruhigt das Gedankenkarussell, wirkt erdend und hilft, Gase oder Blähungen zu regulieren. So unterstützt es einen tiefen und erholsamen Schlaf.
Falls du häufig mit Verstopfung und hartem Stuhl zu kämpfen hast, gibt es einen hilfreichen Tipp für dich. Direkt nach dem Aufwachen, erwärme einen Teelöffel Ghee im Wasserbad. Konsumiere dieses Ghee anschließend mit einem Glas warmen, abgekochten Wasser. Nach der Einnahme bietet es sich an, zu duschen oder einige sanfte Bewegungsübungen durchzuführen. Das Ghee wirkt nährend und feuchtigkeitsspendend für den Magen-Darm-Trakt und hilft, deine Verdauung zu regulieren. Außerdem wirst du dich insgesamt wohler, geerdeter fühlen und eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit erleben.
Auch bei dieser Thematik kannst du bereits am Morgen 1 TL Ghee mit 1-2 Gläsern heißes Wasser trinken. Das Ghee versorgt dich mit Energie und stärkt deine geistige Kraft. Das heiße Wasser hilft dabei, Giftstoffe auszuschwemmen und wirkt reinigend auf deinen Magen-Darm-Trakt. Auch hier gilt, dass du dich nach der Einnahme sanft bewegen oder duschen solltest, um die Wirkung zu unterstützen.
Um Schnarchen zu verhindern, empfiehlt es sich, einen Teelöffel Ghee (leicht erwärmt und flüssig) mit lauwarmem Wasser kurz vor dem Zubettgehen einzunehmen.

Zusammengefasst bietet Ghee durch seine vielseitige Anwendbarkeit in der ayurvedischen Tradition eine Fülle von Vorteilen für deine Gesundheit. Ob es nun als Heilmittel bei Kopfschmerzen und Migräne, zur Förderung eines gesunden Schlafs, zur Linderung von Verstopfung oder zur Belebung bei Energielosigkeit und Erschöpfung eingesetzt wird – die reichhaltigen Eigenschaften des Ghees unterstützen deinen Körper auf natürliche Weise.
Ghee selber machen ist einfacher, als du denkst – und dein Körper wird es dir danken! Probiere es aus und integriere dieses goldene Elixier in deine tägliche Routine.
Hast du Fragen oder möchtest du tiefer in die Ayurveda-Welt eintauchen? Nimm Kontakt mit uns auf oder entdecke unsere Ayurveda-Kuren für Zuhause.
Kalzium ist super wichtig für starke Knochen, gesunde Zähne und ein entspanntes Nervensystem – und Ayurveda zeigt dir, wie du das ganz natürlich unterstützen kannst. Mit Lebensmitteln wie Sesam, Mandeln und nährstoffreichen Kräutern kannst du deinen Körper optimal versorgen und ihn von innen stärken.
Wir haben zwei einfache und leckere Rezepte für dich: süße Sesambällchen und ein würziges Sesam-Koriander-Chutney. Beide Gerichte schmecken super und enthalten besonders viel Kalzium.
Probiers aus!


Ein ausgeglichener Kalziumhaushalt ist essenziell für starke Knochen, gesunde Zähne und ein stabiles Nervensystem. Doch oft zeigt unser Körper erste Anzeichen eines Mangels, lange bevor es zu größeren Problemen kommt.
In unserem Blogpost Kalziummangel erkennen und ayurvedisch ausgleichen erfährst du, welche Symptome darauf hinweisen können und wie du mit Ernährung, Kräutern und ayurvedischen Routinen vorbeugen kannst.
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